
Die Erleichterung ist unbeschreiblich! Nach Jahren des Geschrei, der ständigen Kämpfe um das letzte Stück Pizza und der chaotischen Unordnung in meinem Zuhause habe ich endlich die große Freiheit erreicht: Meine Kinder sind ausgezogen. Ja, Sie haben richtig gehört – hurra! Ich kann es immer noch nicht glauben. Es fühlt sich an wie ein aufrufendes „Freiheit!“ aus einem historischen Drama, während ich allein in meiner stillen Wohnung sitze, die Stille genieße und mich frage, wo ich meine Socken hingebracht habe.
Ich erinnere mich gut daran, wie ich einst ins Elternsein stürzte – voller Hoffnung und Träume von harmonischen Familienabenden und glücklichen Spielplatzbesuchen. Oh, die Unschuld! Die ersten Monate waren wie ein schöner Prosecco – prickelnd und voller Geschmack. Doch dann, als die Kinder zu kleinen Tyrannen mutierten, wurde das Leben mehr wie ein abgestandener Bierkrug: schaumig, klebrig und irgendwie nicht mehr erfreulich.
Das erste Warnzeichen war der Eingang zur Schule.
Der Moment, als ich zum ersten Mal meine Kinder abgab, war für mich wie der Abschied von einer schlechten Reality-Show. Aber was war das? Plötzlich hörte ich das Gewimmer hinter mir: „Mama, ich habe heute einen neuen Freund gefunden – und seine Eltern sind… nun ja, nicht so nett.“ Ja klar, kleine Tyrannin, ich frage mich, wann du das letzte Mal nett zu mir warst!
Und es wurde noch besser: Die Teenagerjahre!
Wenn ich zurückblicke, könnte ich bei der Erinnerung an die täglichen Dramen glatt einen Shakespeare-Akt schreiben. „Sein oder Nichtsein“ – ganz klar „nicht sein“, denn es gibt nichts Schlimmeres, als mit einem pubertierenden Kind im selben Raum zu sein, das seinen Kummer an allem auslässt, was auch nur ansatzweise das Wort „Erwachsenenleben“ enthalten könnte. „Wie konntest du nur wieder mein Zimmer aufräumen?!“ Natürlich habe ich dafür die Oscar-Prämierung bekommen. Und die Belohnung? Ein knirschen von Zähnen und das Anstarren meiner Fußmatte, als wäre ich ihr Erzfeind.
Dann gab es die schrecklichen „schau mal, was ich gegessen habe“-Momentaufnahmen, die meine Instagram-Seite überfluteten. Ich meine, wer braucht schon Essen, wenn man seine Freude am Pizzaessen mit extra viel Ketchup und einem Hauch von Drama teilen kann? Jedes Mal, wenn ich versuchte, eine Demo für gesunde Ernährung zu machen, bekam ich den Blick eines versteinerten Pinguins zurück, der mich fragend anstarrte, als ob ich vorschlagen würde, nach Alaska zu ziehen.
Und schließlich – der Tag der Abreise!
Die Vorbereitungen waren intensiv. Ich habe alle Möbel ins Wohnzimmer geschleppt, um Platz für all die „unentbehrlichen“ Dinge zu schaffen, die meine kleinen Chaoten in ihren neuen Wohnungen brauchten. Ich schwöre, ich hätte einen Zeltplatz für 20 Personen einrichten können mit dem ganzen „Kram“, den sie mitnehmen wollten. Es ist erstaunlich, was Kinder für unentbehrlich halten: vom alten T-Shirt mit dem Aufdruck „Ich liebe Kakao“ bis hin zu unzähligen Lego-Sets, die seit Jahren unberührt in der Ecke lagen.
Und dann kam der Abschied.
Das Herz war schwer, aber ich konnte mich nicht zurückhalten. Der Gedanke an ungebrochene Ruhe und nie wieder nach dem letzten Stück Schokolade suchen zu müssen, ließ mich innerlich tanzen! Das letzte Umarmungsritual war da, und ich sollte ein sehr stolzer Elternteil sein, doch ich konnte mich nicht wehren: „So lange ihr Mamas Haus nicht vermisst, bin ich hier in Ruhe und Frieden!“
Jetzt sitzen wir hier, meine Couch und ich, und genießen die Ruhe. Ich habe gelernt, dass ich trotz all der toxischen Zeiten auch viele süße Erinnerungen habe – wie das Lachen im Park oder die spontanen Tanzeinlagen im Wohnzimmer, bei denen wir uns wie die Hauptdarsteller einer Komödie fühlten. Und jetzt? Nun, ich plane bereits meinen nächsten großen Urlaub! Vielleicht verbringe ich ihn an einem traumhaften Strand – ganz ohne Ketchup!
Ja, ich bin froh, dass die kleinen Tyrannen weg sind, und ich freue mich auf eine neue Ära. Eine Ära voller Schwiegermutter-Witze, Netflix-Marathons und dem Genuss, lauthals zu singen, ohne dass jemand meckert.
Hurra, ich bin meine toxischen Kinder los!
Sei frei und schreibe mir, wie du deine toxischen Kinder erlebt hast oder wie du sie gerade erlebst!
Liebe Grüße
Mama von 2 erwachsenen toxischen Kindern
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