Raus aus den Klamotten – Rein in die Kleidung

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Immer wieder begegnet uns im Alltag, wenn wir über Kleidung sprechen wollen, dass unser Gegenüber von Klamotten redet.

Wo bekomme ich gut Klamotten? Hast du schon die Klamotten von dem oder der gesehen? Möchtest du dir neue Klamotten kaufen? Das ist tägliche Umgangssprache geworden.

Was ist eine Klamotte?

Klamotte ist ursprünglich eine umgangssprachliche Bezeichnung für zerbrochene und wertlose Gegenstände, für zerbrochenen Mauer- und Ziegelstein, für Trümmerberge aus dem zweiten Weltkrieg. Eine Klamotte ist auch ein veraltetes Theaterstück oder beinhaltet ebenso den belustigenden Klamauk.

Der genaue Ursprung des Wortes Klamotte ist unbekannt, es wird angenommen, dass der Begriff aus der Gaunersprache stammt. Der Begriff der Klamotte verbreitete sich vermutlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Berlin aus. Die Herkunft aus der Berliner Gaunersprache um 1900 ist jedoch nicht erwiesen und Verbindungen zum tschechischen klamol ‚Bruchstück‘, zu Schmott, dem rotwelschen Klabot ‚Kleidung‘ oder dem jiddischen k’le umonos ‚Handwerksgerät‘ sind ungesichert.

Der Begriff Klamotten ist heute ein umgangssprachlich etablierter Begriff für Kleidung und drückt nichts über den Zustand der Kleidung aus.

Unabhängig, ob die Verwendung von „Klamotten“ den Eindruck eines bestimmten Bildungsniveaus widerspiegeln könnte – wenn Sie eine Beschwerde an eine Fluggesellschaft geschickt haben, dass Sie alle Ihre „Klamotten“ in Ihrem Koffer verloren haben, könnte sie ein anderes Bild des Reisenden haben, als wenn Sie „Kleidung“ benutzt hätten.

Ob Anziehsachen als Klamotten oder als Kleidung bezeichnet werden, ist vielleicht einfach nur eine persönliche Einstellung.

Welche Bedeutung hat Kleidung für Senioren?

Viele ältere Senioren erinnern sich gut, dass sie als Kinder und junge Menschen Kleidung als Kleidungsstück sehr wertschätzten und sehr sorgfältig damit umgehen mussten. Sie wurde repariert, gestopft, umgenäht und angepasst. Kleidung wurde selbst hergestellt und viele Frauen waren über die ersten Zeitschriften mit Schnittmustern überglücklich. Der modische Aspekt konnte mit einer eigenen Nähmaschine schnell für die Familie gezaubert werden, war allerdings eine sehr mühevolle und zeitaufwendige Arbeit im Alltag.

Senioren tragen heute das, was sie am liebsten haben. Ihre individuelle Kleidung mit ihrem eigenen Stil. Dabei kann ihre Kleidung schon lange Zeit getragen worden sein, die älteren Menschen würden ihre gute Kleidung nicht als Klamotten bezeichnen.

Der Anspruch gut gekleidet zu sein und nicht unbedeckt oder schäbig auszusehen, spielt im Alter und erst recht bei Erkrankung und Pflegebedürftigkeit eine wichtige Rolle.

Erhalten Sie die Kleidung Ihres lieben älteren Angehörigen

Auch wenn sich die Gesundheit oder das Gewicht eines älteren Seniors ändert, so kann ihre Kleidung für das Wohlbefinden eine große Bedeutung haben.

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