Depression im Alter

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Was kann ich tun, damit meine pflegebedürftigen Eltern nicht in ihrem Zimmer sitzen bleiben…

Schon lange wird in unserer Gesellschaft viel darüber diskutiert, wie wir das Leben unserer pflegebedürftigen Eltern verbessern können. Immer mehr schleichen sich psychische Erkrankungen und Depression in den Alltag unsere Eltern und sie mögen nicht mehr vor die Tür gehen. Sie haben einfach keine Lust mehr und zig Ausreden, weswegen es heute nicht möglich ist. Mal fühlen sie sich nicht wohl, dann haben sie schlecht geschlafen, möchten nur vor dem Fernseher sitzen oder einfach nur aus dem Fenster gucken. Das Essen tragen wir in das Zimmer, in dem lustlos gestochert wird. Das Trinken gerät in Vergessenheit und der einzige Weg, der noch verlässlich gegangen wird, ist der Weg auf die Toilette, auf den Lieblingssessel und in das Bett.

Die Altersdepression ist neben der Demenzerkrankung im Alter die häufigste psychische Erkrankung.

Als Depression (lat.: Lustlosigkeit, Bedrücktheit) wird eine die Gefühlswelt betreffende Störung bezeichnet, die sich durch eine negative Grundstimmung in Freudlosigkeit, Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit verwandelte.

Zu den psychischen Problemen kommen körperliche Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindelanfällen oder Magen- und Darmbeschwerden.

Was sollen wir dagegen tun?

Psychische Erkrankungen sind in unserer Gesellschaft schon lange ein Tabuthema – vor allem aber bei älteren Erwachsenen. Während der Alterismus viele davon beeinflusst, anzunehmen, dass es einfach „normal“ ist, traurig zu sein, wenn wir uns dem Ende des Lebens nähern, bleibt die Wahrheit, dass die Depression eine der größten vermeidbaren Epidemien der alternden Bevölkerung geworden ist. Also, warum reden wir nicht darüber?

Es muss mehr getan werden, um uns in unserer zweiten Lebensphase gesund und glücklich zu erhalten. Das Folgende sind nur ein paar Dinge, die wir alle tun können, um unsere Langlebigkeit im Angesicht von Depressionen und psychischen Erkrankungen zu erhöhen.

Bestätigen Sie das Problem

Erstens, erkennen Sie an, dass Depression kein normaler Teil des Alterns ist. Es ist ein Gesundheitszustand, der wie jeder andere behandelt werden muss, von Bluthochdruck bis Krebs. In der Tat können Depressionen bei älteren Erwachsenen das Risiko für Herzerkrankungen verdoppeln, und die Forschung zeigt, dass, wenn Pflegeheim-Patienten sowohl körperliche Krankheit und Depression leiden, die Wahrscheinlichkeit des Todes signifikant erhöht ist. Akzeptieren Sie das Problem für das, was es ist: ein vermeidbares chronisches Gesundheitsproblem.

Die Erkenntnis, dass die fehlende und eingeschränkte Bewegung und Mobilität gesundheitliche Folgen wie Dekubitus, Kontrakturen, Sturzgefahr, Obstipation, Thrombose und Pneumonieanfälligkeiten haben kann, führt dazu die Rahmenbedingungen für den mobil Eingeschränkten zu optimieren: dazu gehören neben der Kleidung auch die Gestaltung der räumlichen Bedingungen, der Hilfsmittel und die persönliche Einstellung.

Es leuchtet ein, dass die individuelle Mobilität auch von der Wahl der richtigen Kleidung abhängt.

Individuell bietet Pflegemode ein großes Angebot schicker, eleganter und sportlicher Kleidung, wenn die normale Kleidung nicht mehr passend ist.

Auch bei depressiven Störungen kann die Kleidung unterstützen. Jeder kennt das Phänomen, dass mit dem passenden Lieblingsstück, der richtigen Farbe jeder Tag etwas weniger grau erscheint.

Unterstützung erfahren Patienten mit Einschränkungen auch hier auf vielfältige Weise durch eine Auswahl an Pflegemode, die nicht nur körperlichen Einschränkungen gerecht wird, sondern mit Design und Farbe auch die Psyche positiv beeinflusst.

Ein wieder selbständiges Ankleiden –  dank der bequemen Schnitte in der Senioren-Mode – trägt ebenso zur Verbesserung der Grundstimmung bei, wie die Wahl zu haben, sich gesellschaftlich angemessen und dem eigenen Geschmack entsprechend kleiden zu können.

Zudem ermöglicht die passende Kleidung selbstbewußt am sozialen Leben teilzunehmen und gesellschaftliche Kontakte pflegen zu können.

Denn das Gefühl gut auszusehen schenkt viel Motivation.

Einsamkeit und Rückzug können vermieden werden, wenn es doch nur darum geht, die für die verschiedenen mobilitätseinschränkenden Situationen passende Kleidung auszusuchen.

 

Achten Sie bei der Wahl der Kleidung noch auf diese Einzelheiten:

  1. Prüfen Sie, welche Kleidungsstücke beim Ankleiden und in der Bewegung einschränken und sortieren Sie diese aus.
  2. Wählen Sie Kleidungsstücke, die selbständig ohne Stress und Schmerz angekleidet werden können. So erhalten Sie die Mobilität und fördern die Eigenständigkeit für ein bewußtes Kleiden.
  3. Motivieren Sie den Patienten durch Anleitung und Ihre Assistenz beim An- und Ausziehen aktiv mitzuhelfen. Es sollten die motorischen Fähigkeiten gefördert und erhalten werden.
  4. Bei bewegungseingeschränkten Personen ist das prophylaktische Durchbewegen tägliche Aufgabe um Kontrakturen und Bewegungsschwächen entgegenzuwirken. Auch bei einer physiotherapeutischen Begleitung ist bequeme und der Mobilitätsschwäche angepasste Kleidung empfehlenswert.

 

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Über den Autor

Das Pflegemode-Team ist eine Gruppe von erfahrenen (Bekleidungs- und Pflege-)fachleuten. Aus unseren Erfahrungen teilen wir mit Ihnen die Tipps und Möglichkeiten, wie Sie und Ihre Liebsten, älteren Eltern, Patienten und Rollstuhlnutzern einen komfortablen und würdevollen Lebensstil erhalten.  Wenn in verschiedenen Situationen Behinderung und Alter das Ankleiden erschweren, können wir mit Ihnen gemeinsam herausfinden, wie Sie das Beste aus Ihrem Leben machen können.

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