Geld zurück von der Kasse? So lassen Sie sich adaptive Kleidung bezuschussen

Wer einen geliebten Menschen pflegt, weiß: Es sind oft die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen. Ein Rollstuhlmantel, der in Sekunden angezogen ist, oder ein Hemd, das sich dank Magneten fast von selbst schließt, schenkt nicht nur Zeit, sondern vor allem Würde und Schmerzfreiheit.

Doch hochwertige adaptive Mode ist eine Investition. Viele Angehörige fragen uns daher: „Gibt es finanzielle Unterstützung von der Krankenkasse oder Pflegekasse?“

Die Antwort lautet: Ja, es gibt Wege! Da Kleidung jedoch oft als „Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens“ eingestuft wird, ist etwas Vorbereitung nötig. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie Zuschüsse und Steuervorteile clever nutzen.


1. Das Pflegegeld (§ 37 SGB XI)

Dies ist der direkteste Weg. Wenn ein Pflegegrad (2 bis 5) vorliegt, wird monatlich Pflegegeld ausgezahlt. Dieses Geld ist gesetzlich dafür vorgesehen, die häusliche Pflege sicherzustellen und zu erleichtern.

  • Der Vorteil: Sie müssen keine Belege einreichen und können frei entscheiden, worin Sie investieren.

  • Unser Tipp: Da adaptive Kleidung von Tamonda wie unsere Pflegenachtwäsche, barrierefreie Hosen oder Magnetmode die tägliche Pflege für Angehörige massiv erleichtert und Zeit spart, ist die Finanzierung über das Pflegegeld die unkomplizierteste Lösung.

2. Der Entlastungsbetrag (§ 45b SGB XI)

Jedem Pflegebedürftigen (bereits ab Pflegegrad 1) stehen 125 € monatlich als Entlastungsbetrag zu. Dieser wird oft für Pflegedienste genutzt, kann aber unter bestimmten Voraussetzungen auch für Hilfsmittel eingesetzt werden, die die Selbstständigkeit fördern.

  • Vorgehen: Fragen Sie aktiv bei Ihrer Pflegekasse nach, ob Ausgaben für spezialisierte Kleidung, die nachweislich die Pflegeperson entlastet, über diesen Betrag erstattet werden können.

3. Steuerliche Vorteile: Außergewöhnliche Belastungen

Wussten Sie, dass Sie Ausgaben für gesundheitsbedingte Kleidung und Schuhe von der Steuer absetzen können? Gemäß § 33 EStG gelten diese als „außergewöhnliche Belastungen“.

  • Wichtig: Lassen Sie sich vom Hausarzt oder Facharzt eine kurze Bescheinigung (Attest) ausstellen. Darin sollte stehen, dass die adaptive Kleidung aufgrund der spezifischen Diagnose (z. B. Rheuma, Lähmung, Parkinson) medizinisch notwendig ist, um Schmerzen zu vermeiden oder die Teilhabe am Leben zu ermöglichen.

  • Effekt: So mindern die Kosten Ihre Steuerlast am Jahresende erheblich.

4. Einzelfallentscheidung der Krankenkasse

Obwohl viele adaptive Kleidungsstücke keine Hilfsmittelnummer haben (da sie nicht als technisches Gerät gelten), können sie im Rahmen einer Einzelfallentscheidung übernommen werden.

Dies ist besonders erfolgsversprechend, wenn:

  • Herkömmliche Kleidung aufgrund von Fehlstellungen oder Schmerzen nicht mehr genutzt werden kann.

  • Das Kleidungsstück (wie der Wellington Mantel) für die „soziale Teilhabe“ (z. B. das Verlassen des Hauses im Winter) unerlässlich ist.


Drei goldene Tipps für Ihren Antrag

  1. Begriffe wählen: Sprechen Sie gegenüber der Kasse nicht von „Mode“ oder „Mantel“. Nutzen Sie Begriffe wie „adaptiver Wärmeschutz“, „Pflege-Erleichterungsmittel“ oder „Ankleidehilfe“.

  2. Pflegedienst einbinden: Lassen Sie den Pflegedienst kurz schriftlich bestätigen, dass die barrierefreien Hosen oder die Pflegewäsche die tägliche Arbeit erleichtert und die Sturz- oder Schmerzgefahr reduziert.

  3. Widerspruch einlegen: Viele Anträge werden im ersten Anlauf abgelehnt. Ein freundlicher, sachlicher Widerspruch mit Hinweis auf die Entlastung der Pflegeperson führt oft zum Erfolg.


Fazit: Würde sollte nicht am Geld scheitern

Adaptive Kleidung ist ein Werkzeug für ein besseres Leben. Wir bei Tamonda möchten, dass Sie diese Unterstützung erhalten. Auf unserer Webseite finden Sie ein passendes Musterschreiben und detaillierte Produktbeschreibungen, die Sie Ihrem Antrag beilegen können.

Möchten Sie mehr erfahren oder brauchen Sie Hilfe bei der Auswahl der richtigen Produkte für Ihren Antrag?

Wenn Sie Fragen haben, welche Größe Sie in einem bestimmten Kleidungsstück haben sollten, wenden Sie sich bitte an unser Kundendienstteam von Tamonda, das Ihnen helfen kann – zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Adaptive Mode von Tamonda unterstützt die tägliche Versorgung mit praktischem Komfort bei Krebs, Hüftproblemen, Erblindung, Arthritis, Rheuma, Demenz, Alzheimer, Diabetes, MS, Lähmung, Schlaganfall, Bettlägerigkeit, Pflegebedürftigkeit und Rollstuhlabhängigkeit.

Seien Sie frei und füllen Sie Ihren Warenkorb und verwenden Sie dort im Warenkorb dargestellt Ihren Rabatt.

Senden Sie uns bitte eine Email unter info@tamonda.de

Sie erreichen uns telefonisch unter 0049 (0) 481 78 77 20 40

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Über den Autor

Das Pflegemode-Team ist eine Gruppe von erfahrenen (Bekleidungs- und Pflege-)fachleuten. Aus unseren Erfahrungen teilen wir mit Ihnen die Tipps und Möglichkeiten, wie Sie und Ihre Liebsten, älteren Eltern, Patienten und Rollstuhlnutzern einen komfortablen und würdevollen Lebensstil erhalten.  Wenn in verschiedenen Situationen Behinderung und Alter das Ankleiden erschweren, können wir mit Ihnen gemeinsam herausfinden, wie Sie das Beste aus Ihrem Leben machen können.

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