Häufige Missverständnisse über Betreutes Wohnen

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Betreutes Wohnen ist eine Alternative für ältere Menschen, die in ihrem täglichen Leben und ihrer Pflege wenig Hilfe benötigen. In der Regel benötigen sie keine intensive medizinische und pflegerische Versorgung wie in einem Pflegeheim. Trotz der großen Vorteile in ein Betreutes Wohnen zu kommen, ist es für viele Senioren und ihre Familien schwierig, die Entscheidung zu treffen. Im Folgenden finden Sie einige häufige Missverständnisse über  Betreute Wohnen Einrichtungen, die Ihnen helfen können, die Vorteile dieser Option zu verstehen.

Mythen über betreutes Wohnen und Leben

Betreutes Wohnen und Leben bedeutet, dass Sie nicht mehr unabhängig sind

Manchmal wird es aufgrund von Krankheiten oder Behinderungen, die mit zunehmendem Alter voranschreiten, immer schwieriger, Aufgaben auszuführen, die früher so einfach waren. Es ist zwar richtig, dass es nicht ideal klingt, vollkommen von anderen abhängig zu sein, aber es ist unfair zu sagen, dass Betreuungseinrichtungen die Unabhängigkeit komplett wegnehmen. Wenn die Wohnung und das System richtig funktionieren, können Einrichtungen für betreutes Wohnen die körperliche und geistige Stärke ihrer Bewohner fördern. Bei der Entscheidung, in einer Einrichtung für betreutes Wohnen zu leben, sollten Unabhängigkeit und Privatsphäre gewährleistet sein. Außerdem haben die meisten betreuten Wohneinrichtungen unterschiedliche, geräumige Grundrisse, aus denen Sie auswählen können, so dass Sie sie selbst einrichten können, was der Wohnung ein echtes Gefühl von „Zuhause“ verleiht.

Große Namen bekannter Einrichtungen bieten die beste Pflege

Den großen Namen oder bekannteren Unternehmen zu vertrauen, ohne Ihre persönlichen Anforderungen zu prüfen, kann ein bisschen naiv sein! Sie könnten Ihren geliebten Menschen in eine Situation bringen, in der sie sich weniger wohl fühlen, als wenn Sie sich auf die richtige Suche gemacht hätten. Nehmen Sie sich Zeit die Zeitungen zu checken, Pflegestützpunkte und Pflegeberater zu fragen, die öffentlichen & kirchlichenTräger und gemeinnützige Vereine anzusprechen, sowie zuständige Behörden des Kreises und der Stadt, die für die Regulierung von Betreutes Wohnen zuständig sind, und nicht zu vergessen – heutzutage – das Internet durchsuchen! Suchen Sie bei Google-, Facebook- oder Yelp Rezensionen und sortieren Sie die neuesten und interessantesten. Auf diese Weise können Sie sich ein klares Bild von der Art der Einrichtung machen, wie sie wirklich ist. Überprüfen Sie auch ihre Lizenz und die Geschichte der behördlichen Inspektionen.

In letzter Zeit haben wir eine Verschiebung der Nachfrage nach den kleineren, häuslicheren Einrichtungen gesehen. Sie bieten ihren Bewohnern eine intimere Atmosphäre. Kleinere Einrichtungen haben mehr Flexibilität, um mit ihren täglichen Aktivitäten, Angeboten der Einrichtung, Speisekarten und Pflegeaufwand kreativ zu sein. Am Ende des Tages ist es eine persönliche Entscheidung, basierend auf den Bedürfnissen und dem Gesundheitszustand des potenziellen Bewohners. Der beste Rat, den wir geben können, ist, alle Ihre gründlichen Nachforschungen über die Einrichtungen zu machen, an die Sie denken. Wenn möglich, besuchen Sie so viele wie möglich vorab, bevor Sie die endgültige Entscheidung treffen.

Der Aufenthalt zu Hause ist günstiger

Eine der häufigsten Sorgen im Zusammenhang mit betreutem Wohnen ist der Eindruck, dass das zu Hause Bleiben erschwinglicher ist. Dies mag zwar in einigen Fällen zutreffen, aber die tatsächlichen Kosteneinsparungen sind möglicherweise nicht so groß, wie Sie es sich vorstellen können. Der Hauptgrund? Ein großer Prozentsatz derer, die sich entscheiden, zu Hause zu bleiben, verlässt sich auf unbezahlte Pflegekräfte. Diese Bezugspersonen sind einbezogen, um mit der Verschlechterung der Gesundheit oder Behinderung eines älteren Erwachsenen umzugehen, was zu einer übermäßigen Belastung der Familie führen kann. Außerdem kann die finanzielle Belastung durch die Familie (aufgrund der Tatsache, dass sie sich viel Zeit von ihrer eigenen Karriere nehmen müssen, um bei Aktivitäten wie Essenbereiten und begleiten, Baden, Anziehen, Transportieren, Botengänge oder im Haus helfen) auf lange Sicht doch ziemlich teuer werden.

Umzug in ein Betreutes Wohnen bedeutet alle seine Hobbys aufgeben

Eigentlich ist es genau das Gegenteil! Das Leben in einer ähnlichen Altersgruppe und einer gleichgesinnten Gemeinschaft hat gezeigt, dass Senioren aktiver sind, als wenn sie alleine leben. Die meisten Einrichtungen haben eine breite Palette von Hobbys wie – Gartenarbeit, Fitness und Yoga, Bingo, Karten, Buchclubs, Kochkurse und vieles mehr. Studien haben gezeigt, dass Senioren, die in ihrer Gemeinde aktiv und engagiert sind, insgesamt gesünder und glücklicher sind.

Dieser Artikel wurde frei übersetzt (Original von R. Knaak)

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Über den Autor

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