Europa braucht Barrierefreiheit, Inklusion und Pflegemode

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Europäische Gesundheits- und Pflegepolitik kann nach dem EGVertrag die verschiedenen Systeme bis heute nicht harmonisieren. Es wird vielleicht künftig mal ein gemeinsames europäisches Gesundheitssystem möglich?

In der Europäischen Union leben ca. 550 Millionen Menschen, rund 80 Millionen Menschen mit einer Behinderung. Menschen mit Behinderungen könn(t)en sich in vielfältigster Weise in die europäische Gesellschaft einbringen, doch werden sie immer wieder durch ganz unterschiedliche Hindernisse davon abgehalten. https://fra.europa.eu/de/theme/menschen-mit-behinderungen

In Deutschland leben gegenwärtig rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Jahr für Jahr treten mehr als 300.000 Neuerkrankungen auf. Demenz ist nicht einzugrenzen und eine weltweite Erkrankung. Nach Schätzungen von Alzheimer´s Disease International sind weltweit 46,8 Millionen Menschen von Demenz betroffen – und jedes Jahr kommen rund 7,7 Millionen Neuerkrankungen hinzu. https://www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/alz/pdf/factsheets/infoblatt1_haeufigkeit_demenzerkrankungen_dalzg.pdf

Wie auch in den europäischen Nachbarländern, steigt die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland weiter. Im Dezember des vergangenen Jahres erhielten nach Angaben des Statistischen Bundes­amtes 3,41 Millionen Menschen Leistungen der Pflegeversicherung. Das waren 19 Prozent oder 0,55 Millionen mehr als vor zwei Jahren, als ihre Zahl bei 2,86 Millionen lag.

 

Häusliche Pflege in Europa. Die Fakten

„Demografische, epidemiologische, soziale und kulturelle Trends in den europäischen Ländern verändern die traditionellen Muster der Gesundheitsversorgung. In den nächsten Jahrzehnten wird die Zahl pflegebedürftiger älterer Menschen zunehmen und nicht übertragbare Krankheiten werden die führende Ursache für chronische Erkrankungen und Behinderungen sein. Daneben werden die Verstädterung und der Zerfall des traditionellen großfamiliären Zusammenhalts zu Lücken in der Versorgung älterer und behinderter Familienmitglieder führen. Die veränderten Bedürfnisse und gesellschaftlichen Verhältnisse machen eine neue Herangehensweise an die Konzepte und Angebote im Gesundheits- und Sozialwesen erforderlich; ein krankheitsorientiertes Vorgehen ist nicht mehr angemessen.

Häusliche Pflege könnte eine Antwort auf diese Problemstellungen sein: als nachhaltiger Ansatz zur Vermeidung unnötiger akuter oder langandauernder Heim- und Krankenhausaufenthalte und für den längst möglichen Verbleib der Menschen in häuslicher Umgebung und Nachbarschaft. Neben neuen Organisationsformen in der Leistungserbringung kann auch der technologische Fortschritt tragfähige Lösungen für den Ausbau der häuslichen Pflege in Europa ermöglichen, wenn nur die Gesundheitssysteme die Integration und Koordinationen weiter verstärken.

Diese Publikation ist ein Beitrag zur Arbeit des WHO-Regionalbüros für Europa, wissenschaftliche Erkenntnisse den Gesundheitspolitikern und Entscheidungsträgern in klarer und verständlicher Form vorzulegen. Sie verdeutlicht, warum die Gesundheits- und Sozialdienste behinderten und alten Menschen qualitativ hochwertige und zielgerichtete häusliche Pflege anbieten sollten. Sie bietet Belege für die Wirksamkeit der häuslichen Pflege, zeigt Wege zu ihrer Verbesserung auf und erklärt die Notwendigkeit einer Sicherung eines chancengleichen Zugangs. Die Publikation beleuchtet auch die unterschiedlichen kulturellen und pflegespezifischen Kontexte in verschiedenen Ländern und zeigt auf, wie Fachleute und Öffentlichkeit über diese Themen aufgeklärt werden können. Das Heft soll mehr Bewusstsein schaffen, zur Debatte anregen und das Handeln erleichtern.“

Quelle: http://www.euro.who.int/de/publications/abstracts/home-care-in-europe.-the-solid-facts

Home Care in Europe Redaktion: Rosanna Tarricone und Agis D. Tsouros 2008, viii + 36 Seiten ISBN 978 92 890 4281 9
Diese Publikation ist nur online erhältlich >>>

Barrierefreiheit

Auf dem Weg zu einem barrierefreien Leben wird eine Vielzahl von Lösungen angeboten. Für jede individuelle Situation gibt es finanzielle Unterstützung sowie gute fachliche Beratung und Umsetzung. Wohnungsanpassungen durch Um- oder Neubau sowie städtische Planungen schaffen barrierefreien Lebensraum. Zur Erhaltung der Selbständigkeit und ein sicheres Wohnen werden eine große Auswahl an Hilfsmitteln angeboten, die insbesondere auch für die häusliche Pflege unverzichtbar sind.

Inklusion

Viele Menschen haben den Begriff Inklusion schon gehört. Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Egal wie der Mensch aussieht, welche Sprache er spricht oder ob er eine Behinderung hat. Jeder hat die Möglichkeit, alles zu machen, die Angebote für jedermann wahrzunehmen. Jeder Mensch kann überall dabei sein, ob am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit. Hierbei sollen für jeden die entsprechenden Möglichkeiten, die Angebote wahrnehmen zu können, auch geschaffen sein. Das ist individuell unterschiedlich und doch gemeinsam.

Pflegemode

Durch demografische Veränderungen und der zunehmenden Integration von Menschen mit Handicap gewinnt das Produkt Kleidung eine immer größere Bedeutung. Der Bedarf nach Individualisierung ist bei Menschen mit gesundheitlichen und mobilen Einschränkungen immens. Dabei wird Pflegemode selbstverständlich unter dem modischen Aspekt auch in einer großen Vielfalt von Designs und Qualitäten exklusiv angeboten.

Die Kleidung soll die Autonomie und Inklusion der Menschen fördern, die aufgrund einer Erkrankung, einer Pflegebedürftigkeit, die Ursache für Handicaps und mobilen und kognitiven Behinderungen ist, Probleme beim An- und Auskleiden haben. Pflegemode erleichtert das Ankleiden, auch für die Betreuenden und Pflegenden.

Ideal ist Pflegemode, da sich die Kleidungsstücke der persönlichen Lage mit speziellen Kniffen anpassen:

    • gut durchdachte Einstiege für Personen, die die Arme nicht (mehr) heben können, im Rollstuhl sitzen oder bettlägerig sind,
    • passende Verschlüsse zum Bespiel aus Klett, die das Anziehen auch für Finger mit Arthritis erleichtern und im Bett bequem zu tragen und zu wechseln sind,
    • der Schnitt und die Verarbeitung unterstützen den Patienten, um sich gut und frei bewegen zu können.
    • Hosen sollen ohne am Bauch zu Kneifen ein bequemes Sitzen ermöglichen.
    • im Liegen darf Kleidung keine Druckstellen verursachen.
    • Kleidung soll Bewegungsabläufe sicher begleiten, Sturz- und Verletzungsrisiken mindern.
    • die optimale Qualität, die es erlaubt, die Kleidung hoher Beanspruchung auszusetzen, sie häufig zu waschen und zu trocknen, ohne dass sie aus der Form gerät und
    • einen besonders hohen Tragekomfort und unempfindliche, leichte und weiche Stoffe, um nur einige Aspekte zu nennen.

Erfahren Sie mehr über Pflegemode in unserem Tamonda Pflegemode Katalog unter www.tamonda-katalog.de

und entdecken Sie die Vielfalt der Pflegemode in unserem Online Shop unter www.tamonda.de

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Über den Autor

Das Pflegemode-Team ist eine Gruppe von erfahrenen (Bekleidungs- und Pflege-)fachleuten. Aus unseren Erfahrungen teilen wir mit Ihnen die Tipps und Möglichkeiten, wie Sie und Ihre Liebsten, älteren Eltern, Patienten und Rollstuhlnutzern einen komfortablen und würdevollen Lebensstil erhalten.  Wenn in verschiedenen Situationen Behinderung und Alter das Ankleiden erschweren, können wir mit Ihnen gemeinsam herausfinden, wie Sie das Beste aus Ihrem Leben machen können.

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