Welcher Rollstuhl ist der richtige?

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Die meisten Behinderungen sind Folge von Krankheiten. Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland brauchen einen Rollstuhl. Doch wie findet man den richtigen Rollstuhl für die jeweilige Situation?

Mit 82,1 Prozent wurde die Mehrheit der Behinderungen durch Krankheiten verursacht. Etwa jeder vierte Mensch mit Schwerbehinderung (insgesamt rund 1,8 Millionen Betroffene) leidet am höchsten Grad der Behinderung.

Gemäß einer Statistik sind in Deutschland ca. 1,5 Mio. Menschen auf einen Rollstuhl angewiesen.

Grundsätzlich gilt, dass mit zunehmenden Alter das Risiko einer schweren Gehbehinderung, etwa durch Krankheiten oder Verletzungen, stark zunimmt. Das spiegelt auch die Statistik der schwerbehinderten Menschen wider:

  • ca. 31 % aller Personen mit Schwerbehinderung sind älter als 75 Jahre.
  • Knapp 4 % waren unter 25 Jahre alt.
  • Nahezu die Hälfte (45 %) gehörte zur Altersgruppe der 55- bis unter 75-Jährigen.
  • So fallen ca. 20% in die Altersgruppe zwischen 25 und 55 Jahren

(Quelle: https://www.treppenlifte-informationen.com/wissenswertes/statistik-schwerbehinderte-menschen-und-rollstuhlfahrer/)

Wann steht einem ein Rollstuhl zu?

Rollstühle fallen in die Kategorie der medizinischen Hilfmittel. Unabhängig davon, ob es sich um eine temporäre oder dauerhafte Nutzung handelt, kann ein Rollstuhl immer dann beantragt werden, wenn ein Mensch auf Hilfe bei der Fortbewegung angewiesen ist: beispielsweise nach einer Operation, einer Verletzung oder im Fall einer Erkrankung. Dabei spielt es keine Rolle, ob man den Rollstuhl nur für längere Strecken benötigt oder weil man gar nicht mehr laufen kann.

Wer verordnet einen Rollstuhl?

Die ärztliche Verordnung bildet in der Regel die Grundlage und den Ausgangspunkt für die Versorgung mit einem Rollstuhl. Die medizinische Diagnose ist entscheidend, um das richtige Hilfsmittel für den Patienten auszuwählen. Nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten die folgenden Punkte durch, um genau zu eruieren, welche Kriterien der Rollstuhl erfüllen muss: Es gibt auch spezielle Bedarfsermittlungsbögen, um die Suche nach dem passenden Rollstuhl zu erleichtern. Je genauer Sie Ihre Anforderungen an das Hilfsmittel definieren können, um so einfacher gestaltet sich die Versorgung mit einem optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Rollstuhl. Nachdem der Arzt das Rezept für den Rollstuhl ausgestellt hat, geht man zum Fachhändler.

1. Anforderung:
Welche individuellen Bedürfnisse haben Sie an den Rollstuhl?

2. Nutzung:
Wo und in welchem Umfang möchten Sie den Rollstuhl nutzen?

3. Modalitäten:
Über welche Einstellungen sollte der Rollstuhl verfügen?

 

Aktiv/Adaptiv Leichtgewicht Standard Multifunktion Elektro
Gewicht ca. 10 – 15 kg c. 13 – 18 kg ca. 18 – 30 kg ca. 25 – 40 kg ca. 40 – 100 kg
Nutzung dauerhafte Nutzung

(bei Lähmungen oder Behinderungen)

temporäre Nutzung

dauerhafte Nutzung

(z.B. für Schlaganfallpatienten)

temporäre Nutzung

(bei eingeschränkter Mobilität oder für den Krankentransport)

dauerhafte Nutzung

(bei schweren Behinderungen oder Pflegepatienten)

temporäre Nutzung

(bei geringer Körperkraft oder eingeschränkter Beweglichkeit

Einstellungs-möglichkeiten vielseitig einstellbar

(Maße & Ausstattung individuell anpassbar)

gering einstellbar

(Sitzhöhe & Fußstützen)

gering einstellbar

(Sitzhöhe & Fußstützen)

vielseitig einstellbar

(Maße und Ausstattung individuell anpassbar)

vielseitig einstellbar

(Maße, Ausstattung und Fahreigenschaften individuell anpassbar)

Antrieb Eigenantrieb Schieberollstuhl

Trippelrollstuhl

Eigenantrieb

Schieberollstuhl

Eigenantrieb

Schieberollstuhl Elektromotor

Handsteuerung

Mobilität sehr aktiv gering aktiv gering aktiv nicht aktiv individuell

(Quelle: https://bischoff-bischoff.com/rollstuhlratgeber/)

 

Seit einem Autounfall 2014 ist der Sportlehrer Christopher Calm querschnittsgelähmt. Er motiviert für mehr Selbstständigkeit und gründete einen Verein Calmobilitiy. https://calmobility.de/

Auf seinem Youtube Channel finden Sie viele Tipps rund um sein Thema und unter anderem seine Empfehlungen zur Wahl eines Rollstuhls in diesem Video:

 

Wir von Tamonda haben für die verschiedenen Situationen eines Rollstuhlfahrers viele modische Lösungen für das selbständige und assistierende Ankleiden. Ob kurzfristig oder langfristig, Mode für Rollstuhlfahrer muss passen, bequem sein und vor allem hautschonend sein.

Unsere Auswahl an Hosen muss allen Anforderungen gerecht werden, sie müssen anpassungsfähig, situationsgerecht und bedürfnisorientiert sein. Daher unterscheiden wir zwischen 8 Hosentypen für ein leichtes Ankleiden und mehr Komfort.

Eine gute Mode hat sich den Bedürfnissen und unseren Situationen anzupassen. Daher kann adaptive Mode mit ihren vielen Details punkten. Es gut zu wissen, dass barrierefreies selbständiges und assistiertes Ankleiden Lebensqualität und Freude schenkt.

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Über den Autor

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