Wenn ein Knochenbruch die Beweglichkeit einschränkt

 

Ein Knochenbruch kann jedem passieren, er ist eine Verletzung, die mit zunehmendem Lebensalter komplizierter wird und die Art der Brüche die Mobilität langfristig einschränkt und verändert.

Dies hängt einerseits mit den unterschiedlichen Unfallmechanismen, anderseits aber auch mit der veränderten Festigkeit der Knochen im Alter zusammen. Damit Knochen bei jüngeren Menschen brechen, bedarf es einer grösseren Krafteinwirkung wie z. B. bei Sport­ oder Autounfällen, im Alter jedoch genügen schon einfache Stürze. Diese stellen neben den Verkehrsunfällen die häufigste Unfallursache beim älteren Menschen dar. Obschon Senioren heute mobiler sind und immer mehr Sport treiben, zeigt sich statistisch gleichzeitig eine deutlich erhöhte Sturzanfälligkeit im Alter.

Die häufigsten Frakturen im Alter betreffen die Wirbelsäule, den hüftgelenksnahen Oberschenkel, den handgelenks­nahen Vorderarm sowie den Oberarmkopf. Von 10.000  über 65­-Jährigen in Deutschland erleiden 115 Personen jährlich einen hüftgelenksnahen Oberschenkelbruch. Bei den über 80­-Jährigen sind sogar 270 Menschen pro Jahr betroffen. Wirbelbrüche sind geschätzt noch zwei­ bis dreimal häufiger als die hüftgelenksnahen Frakturen.

Ein Knochenbruch ist häufig ein Wendepunkt im Leben eines älteren Menschen:

Er muss ins Krankenhaus, die Behandlung ist meist langwierig und Komplikationen nicht selten. Wenn eine längere Bettlägerigkeit nötig ist, schwächt diese zusätzlich.

Oft ist es für die Patienten anschließend auch nicht mehr möglich, ihr Alltagsleben wieder allein aufzunehmen. Nach einem Schenkelhalsbruch kann etwa ein Drittel der Patienten nicht mehr in die eigenen vier Wände zurückkehren.

Wirbelkörperbrüche stellen ein weiteres Problem dar. Oft treten diese bereits nach geringsten Belastungen auf und sind ohne adäquate Behandlung über lange Zeit stark schmerzhaft. Heilt der Bruch in einer Fehlstellung, treten in den folgenden ein bis zwei Jahren oft neue Brüche in den benachbarten Wirbelkörpern auf.

Sowohl während der akuten Schmerzphase als auch in der Genesung danach braucht der Patient spezielle funktionelle Kleidung, um seine – im wahrsten Sinne des Wortes – geschundenen Knochen zu entlasten.

Je nach Bruch bieten sich Kleidungsstücke an, die leicht von vorn anzuziehen sind mit großzügigen Öffnungen am Rücken. Es gibt Hosen, die im Liegen ohne anstrengende Bewegungen an- und auszuziehen sind. Es ist wichtig, dass die Ober- und Unterteile bequem geschnitten sind und sich ohne Mithilfe des Patienten auch über einen Gips ziehen lassen.

 

 

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