Was tun bei Inkontinenz – praktische Tipps

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In vielen Fällen kann eine praktische Kleidung helfen, die Situation für Menschen mit Inkontinenz zu verbessern. Tamonda´s modische Hosen lassen sich leichter kleiden, ob selbständig oder assistierend. Erfahren Sie mehr über die Verwendung von Inkontinenzvorlagen und warum Tamonda´s Reha & Inkontinenz Hosen die Heilung unterstützen können:

Täglich betrifft die Inkontinenz allein in Deutschland etwa 10 Millionen Menschen. Bis zu 25 Prozent der Frauen in Deutschland sind inkontinent. Im Vergleich dazu sind Männer weniger häufig betroffen – ca. 11 Prozent aller Männer in Deutschland sind inkontinent.

Zwar empfiehlt der Medizinische Dienst der Krankenkassen eine Menge von vier bis fünf Windelvorlagen pro Tag (120 bis 150 im Monat). Wer aber aus medizinischen Gründen mehr benötigt, bekommt auch mehr.

Die Millionenfache tägliche Verwendung von Vorlagen und Inkontinenzhilfen sind ein erheblicher Aufwand und Kostenfaktor für jeden, der sie regelmäßig nutzen muss.

Was Sie bei der Verwendung der Vorlagen wissen müssen:

Bei der Auswahl des individuell optimalen Inkontinenzproduktes achten Sie auf verschiedene Kriterien. Lassen Sie sich insbesondere von Apotheken und Sanitätshäusern Proben schicken, um den Tragekomfort zu prüfen. Eine Vorlage sollte im Intimbereich nicht schwitzen und es sollte kein Jucken spüren.

Fixierhosen:

  • Nutzen Sie Produkte ohne Seitennähte. Dadurch wird die Gefahr von Druckstellen und Rötungen auf der Haut vermindert. Zudem ist die Hose angenehmer zu tragen.
  • Prüfen Sie bitte, ob Fixierhosen aus Baumwolle oder aus hochelastischem Kunststoff besser geeignet sind. Kunststoffhosen passen sich den Körperformen besser an und zeichnen sich dadurch unter der Kleidung kaum ab. Die Elastizität erschwert jedoch vielen Senioren die Handhabung, insbesondere wenn die Fingerfertigkeit eingeschränkt ist. Fixierhosen aus Baumwolle sind zwar teurer, bieten aber zumeist einen höheren Tragekomfort.
  • Die Fixierhosen müssen Trockner geeignet sein.
  • Bei erhöhter Sturzgefahr muss das Produkt auch Seitentaschen für Hüftprotektoren beinhalten.

Einlagen:

  • Die Einlagen und Vorlagen werden entsprechend der anatomischen Gegebenheiten beschafft. Sie variieren in Breite, Länge und Dicke.
  • Einige Produkte enthalten eine spezielle Saugschicht, etwa Superabsorber. Dadurch wird Urin in einem Gel gebunden und von der Haut ferngehalten.
  • Ggf. sind auch Geruchsbinder enthalten, die den bakteriellen Zersetzungsprozess verzögern und eine Geruchsbildung minimieren.

Wie schützen Sie die Hautpartien bei Inkontinenz

  • Inkontinenz bedeutet für die Haut der Intimregion eine erhebliche Belastung.
  • Die Feuchtigkeit weicht die Haut auf, die in der Folge aufquillt und durchlässiger für Keime wird. Außerdem gibt der zerfallende Urin Ammoniak und andere Abbauprodukte frei, die den Säureschutzmantel schwächen. Auch das feuchtwarme Milieu durch das Tragen von Inkontinenzvorlagen begünstigt die Infektionsanfälligkeit der Haut.
  • In der Folge kommt es bei vielen Senioren zur unkontrollierten Vermehrung von Bakterien oder von Pilzen (etwa Candida albicans). Betroffen sind primär Körperzonen, in denen Haut auf Haut liegt; also etwa die Analfalte und die Leistenbeugen.
  • Aufgeweichte und vorgeschädigte Haut kann Druckeinwirkung kaum noch verkraften. Es droht also ein Dekubitus. Das Risiko steigt zusätzlich, wenn weitere Gesundheitsstörungen vorliegen, wie etwa Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Exsikkose oder ein schlechter Ernährungszustand.

Wie reinigen Sie den Intimbereich

  • Der Intimbereich wird nach jeder Ausscheidung mit lauwarmem Wasser gereinigt. Heißes Wasser wird vermieden, da es mehr Hautfett entfernt als kühleres.
  • Seife wird dem Waschwasser nicht zugegeben, da diese sehr alkalisch ist. Ggf. können eine pH-neutrale Waschlotion genutzt werden. Möglich ist auch die Nutzung von schwach-sauren Produkten.
  • Ggf. kann dem Wasser etwas Essig oder Zitronensaft zugegeben werden (1 Esslöffel auf 5 Liter Wasser).
  • Es wird keine Waschlotion verwendet, wenn diese den Hinweis „wirkt desinfizierend“ trägt.
  • Wenn Waschzusätze genutzt werden, muss die Haut danach sorgfältig mit klarem Wasser gesäubert werden. Auch kleine Reinigungsmittelrückstände müssen entfernt werden. Nach dem Abspülen wird die Haut sorgfältig abgetrocknet.
  • Angetrockneter Stuhl muss besonders schonend entfernt werden. Wir nutzen dafür Feuchtpflegetücher. Eine aggressive Reinigung kann Hautläsionen verursachen. Bei einer erneuten Verschmutzung würde dann die Schädigung verstärkt. Oder es könnte zu einer Infektion der Hautregion kommen.
  • Bei der Intimpflege sollte die Pflegekraft vom Bauchnabel in Richtung Steißbein wischen, um eine Keimverschleppung zu vermeiden.
  • Problematisch sind häufig Hautfalten. Diese werden sorgfältig getrocknet. Die Haut wird trocken getupft und nicht gerieben.
  • Bei einer Harn- und Stuhlinkontinenz lässt sich eine Verschmutzung des Waschwassers, des Waschlappens und des Handtuches nicht immer vermeiden. Einmalprodukte sind daher ggf. die erste Wahl. Sinnvoll kann insbesondere die Nutzung von Einmalwaschlappen sein. Konventionelle Waschlappen werden nach der Nutzung wieder im Waschwasser ausgespült. Es kann zu einer Keimverschleppung kommen.

Wenn gealterte Haut zu lange mit Stuhl oder Urin in Kontakt kommt, sind Pilzerkrankungen, bakterielle Infektionen, Mazeration und Dekubitus die fast logische Folge.

  • Wenn eine Hautschädigung sichtbar ist oder der Bewohner dazu neigt, sollten besonders leistungsfähige Vorlagen genutzt werden.
  • Wichtig sind Puffersubstanzen sowie Rücknässeschutz.
  • Geeignet sind insbesondere sog. „Gelbildner“, da diese die Haut gut vor Feuchtigkeit schützen.
  • Es gibt zusätzlich auch Vorlagen, die mit Hautpflegemitteln imprägniert sind.
  • Bei Männern sollten Einlagen in Taschenform genutzt werden.
  • Achten Sie auf einen regelmäßigen Wechsel des Hilfsmittels, da es bei zu langen Tragezeiten zur Vermehrung von hautschädigenden Bakterien kommen kann.
  • Die Vorlagen werden zudem nach jeder Verschmutzung gewechselt. Ein Austausch ist spätestens notwendig, wenn die Aufnahmekapazität erschöpft ist. Ggf. nutzen Sie Produkte mit integrierten Nässeindikatorstreifen.
  • Wann immer möglich sollte auf die Nutzung von Inkontinenzmitteln verzichtet werden, ggf. auch nur stundenweise. Die Haut bleibt so oft wie möglich unbedeckt.

Quelle: https://www.pqsg.de/seiten/premium/artikel/hintergrund-standard-vorlagen.htm  Erfahren Sie mehr Pflegetipps auf https://www.pqsg.de/ 

Wie können Tamonda´s Reha & Inkontinenz Hosen mit seitlichen Klettverschlüssen helfen?

Hosen mit seitlichen Klettverschlüssen erleichtern das An- und Auskleiden. Eine Person, die eine Inkontinenz hat, kann sich schneller im Bad bewegen und der Toilettengang wird vereinfacht. Das kann helfen, dass die Person weniger Inkontinenzprodukte braucht und dass die Kontinenz besser gefördert wird.

Ein vereinfachtes Kleiden ist besonders für Senioren bedeutsam, wenn die Bewegungsabläufe eingeschränkt sind. Hosen, die leichter entkleiden und bequemer sitzen, können die Heilung unterstützen und den Selbstwert im Alltag stärken.

Tamonda ist der Premiumanbieter für adaptive Komforthosen

Die Hosen sind praktisch durchdacht und können einhändig leicht geöffnet und mit den seitlichen Innengriffen leichter gezogen werden. Besonders für Senioren mit Arthritis und eingeschränkter Hand- und Armbewegung können Tamonda`s Schlupfhosen mehr Komfort schenken. Unsere adaptiven Kletthosen sind in verschiedenen Qualitäten erhältlich: ob in Jeans, Jersey, Gabardine oder Sweat gibt es Reha & Inkontinenz Hosen für Damen und Herren in allen gängigen Größen bis 5 XL, die pflegeleicht maschinenwaschbar, trocknergeeignet und schnelltrocknend sind.

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Kletthosen lassen sich leichter händeln, wenn die Vorlage gewechselt werden muss. Ob sitzend oder liegend, ein Vorlagenwechsel ist zügig getan, ohne die Person vollständig entkleiden zu müssen. Das hilft dem Pfleger und schont die Kräfte des Patienten.

Hosen mit seitlichen Klettverschlüssen können von Rollstuhlfahrern gut bedient werden. Damen und Herren wissen den Komfort eines bequemen Zugangs sehr zu schätzen.

Das selbständige und assistierende Kleiden einer Tamonda Schlupfhose mit seitlichen Klettverschlüssen schenkt mehr Unabhängigkeit, fördert die Motivation zur Selbständigkeit und Erhaltung der Kontinenz. Wir denken, das ist ein perfektes Produkt, das Sie kennen sollten und das die Chance für eine Heilung und Verbesserung der Situation einer von Inkontinenz betroffenen Person ermöglichen kann.

Modische Reha & Inkontinenz Hosen verbessern den Alltag der betroffenen Person und können die Teilhabe am sozialen Leben fördern.

Ein leichterer Umgang mit der Situation macht den Menschen glücklicher – lassen Sie sich nicht entmutigen, Sie haben ein Recht auf Ihre Gesundheit und wissen am besten, was gut für Sie ist.

Tamonda Pflegemode führt eine Kollektion funktioneller Kleidung eigener Herstellung und Hersteller, die auf mehr als 25 Jahren Erfahrung in der seniorengerechten und pflegerisch geprüften und bewährten Kleidung zurückblicken können und dabei geschmackvoll und würdevolles Kleiden auch bei mobilen und gesundheitlichen Einschränkungen ermöglichen.

Wie immer können wir Ihnen dabei helfen, die besten Kleiderentscheidungen für Sie und Ihre Lieben zu treffen. Rufen Sie uns gerne an unter 04882 60 66 500.

 

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Über den Autor

Das Pflegemode-Team ist eine Gruppe von erfahrenen (Bekleidungs- und Pflege-)fachleuten. Aus unseren Erfahrungen teilen wir mit Ihnen die Tipps und Möglichkeiten, wie Sie und Ihre Liebsten, älteren Eltern, Patienten und Rollstuhlnutzern einen komfortablen und würdevollen Lebensstil erhalten.  Wenn in verschiedenen Situationen Behinderung und Alter das Ankleiden erschweren, können wir mit Ihnen gemeinsam herausfinden, wie Sie das Beste aus Ihrem Leben machen können.

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